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Frühe Sprachförderung

Titel/Bezeichnung:

Mit ausreichenden Deutschkenntnissen in den
Kindergarten

Projektziele:

Alle im Kanton Basel-Stadt wohnhaften Kinder sollen bereits beim Eintritt in den Kindergarten über möglichst gute Deutschkenntnisse verfügen. Kinder aus fremdsprachigen sowie bildungsfernen Familien sollen ihre Schullaufbahn mit ähnlich guten Chancen beginnen können wie ihre Altersgenossen aus deutschsprachigen und bildungsnahen Familien. Die Kinder werden sich somit vom ersten Kindergartentag an besser integrieren können. Langfristig werden bessere und höherwertige Schulabschlüsse und eine Senkung der Arbeitslosigkeit der Jugendlichen angestrebt.

Risiken:

Viele Akteure, unklare Zuständigkeiten; konkurrenzierende Ideen; Eingriff in den Kompetenzbereich der Eltern; Abhängigkeit von privaten Trägerschaften; Ressourcenaufwand.

Kurzbeschrieb:

Ab Sommer 2013 sollen die im Kanton wohnhaften Kinder, die über keine oder nur wenige Kenntnisse in der Deutschen Sprache verfügen, im Jahr vor dem Kindergarteneintritt auf Grund eines selektiven Obligatoriums an zwei Vor- oder Nachmittagen pro Woche eine Spielgruppe, ein Tagesheim oder eine qualifizierte Tagesfamilie besuchen. Die Kinder sollen auf spielerische Weise im Gebrauch der deutschen Sprache gefördert werden. Die Kosten für Kinder, die vom selektiven Obligatorium betroffen sind, werden vom Erziehungsdepartement übernommen.

Die Basler Fachpersonen Betreuung sowie die Leiterinnen und Leiter der Spielgruppen können im Rahmen dieses Projekts seit Januar 2009 den Lehrgang 'Frühe sprachliche Förderung - Schwerpunkt Deutsch' inder Berufsfachschule Basel (BFS-Basel)absolvieren. www.bfsbs.ch Sie qualifizieren sich dadurch für die Umsetzung einer ganzheitlichen frühen Sprachförderung.  

Neu werden ab Sommer 2010 einkommensschwache Familien vom Erziehungsdepartement finanziell unterstützt, wenn sie Ihre Kinder in eine Spielgruppe schicken, welche sich bereit erklärt, minimale Standards einzuhallten. 

Auftraggeber:

Regierungsrat Dr. Christoph Eymann, Vorsteher des Erziehungsdepartements Basel-Stadt

Projektleitung:

Pierre Felder, Leiter Volksschulen

Projektkoordination:

Herbert Knutti

Beteiligte:

Spielgruppen, Tagesheime, Tagesfamilien, Kindergarten
Primär: Leiterinnen und Leiter von Spielgruppen und Tagesheimen, qualifizierte Tagesfamilien
Weitere: Leitung Fachstelle Tagesbetreuung des Erziehungsdepartements; Leitung Kindergärten

Laufzeit/Zeitplan/Meilensteine:

Laufend: Auf- und Ausbau Angebot, Zusammenarbeit mit privaten Anbietern, Öffentlichkeitsarbeit, Entwicklung des Auswahlverfahren.
2008: Vernehmlassung (August bis Oktober)
2009: Ratschlag im Regierungsrat, Grosser Rat; Start erster und zweiter Lehrgang; 21.10.2009: Positiver Entscheid Grosser Rat
2010: Vergünstigung Spielgruppenbesuch; Qualitätsstandards für Spielgruppen; Studie zur Wirtschaftlichkeit von Spielgruppen         2013: Verwirklichung selektives Obligatorium, Projektabschluss und Übergabe an Regelstruktur

Das Projekt wird evaluiert: Kooperation zwischen der Universität Basel und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz

Finanzielle Ressourcen:

-

Kontaktmöglichkeit:

Pierre Felder, Leiter Volksschulen
Erziehungsdepartement Basel-Stadt
Leimenstrasse 1
CH-4001 Basel

pierre.felder@bs.ch
Tel.: 061 267 62 92
Fax: 061 267 62 91

Siehe auch:

Frühe Sprachförderung

Erstellt am:

21. April 2008

Eingetragen von:

Herbert Knutti

Geändert am:

09. April 2010

 

 
 
Weitere Auskünfte:

Erziehungsdepartement Basel-Stadt
Bildung
Bildungskoordination
Leimenstrasse 1
CH-4001 Basel
Tel. 061 267 84 08
Fax 061 267 62 91
E-Mail: bildung@bs.ch