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Sprachenportfolio

Titel/Bezeichnung: Einführung des Europäischen Sprachenportfolios (ESP)
Projektziele:
  • Alle Lernenden kennen das ESP und können es als Lernbegleiter und Präsentationsinstrument einsetzen.
  • Durch den parallelen Einsatz von Lingualevel und ESP erleben die Schüler die Beurteilungspraxis ihrer Fremdsprachenkompetenzen als transparent und können sie in der Selbstbeurteilung nachvollziehen.
  • Die Lehrkräfte unterrichten dank dem ESP zielorientierter und können Verbindungen herstellen zwischen Lehrplan, Lehrmittel und Bewertungskriterien.
  • Abnehmende Stellen und Eltern kennen das ESP.
Risiken:
  • Fehlende Verbindlichkeit, wenn nicht alle Bereiche (Lehrplan, Lehrmittel, Prüfungen) in die Koordination mittels ESP einbezogen werden.
  • Bei überhasteter Einführung ohne Rücksichtnahme auf strukturelle Entwicklungen in den Schulen besteht die Gefahr der mangelnden Integration in den Unterricht.
Kurzbeschrieb: Das von der EDK entwickelte ESP liegt in drei altersentsprechenden Fassungen vor: Das ESP I (7-11 Jahre), das ESP II 11-15 Jahre, das ESP III (ab 16 Jahren und Erwachsene).  Mit dem ESP wird die Beschreibung und Bewertung der Fremdsprachenkompetenzen in der ganzen Schweiz kohärenter und transparenter. Ein für ganz Europa gültiges Kompetenzraster erlaubt allen Lernenden, ihre Sprachenkompetenzen detailliert zu beschreiben und ihr weiteres Lernen zu planen. Die Einführung des ESP wird mit der Vorverlegung des Fremdsprachenunterrichts koordiniert und von einer praxisnahen Weiterbildung begleitet.
Projektstruktur:  
Auftraggeber: Erziehungsdirektorenkonferenz, NWEDK, Erziehungsdepartement Basel-Stadt, Bildung, Bildungskoordination
Projektleitung: Brigitta Kaufmann, Fachexpertin Fremdsprachenprojekte in Koordination mit dem Projekt «Passepartout»
Arbeitsgruppe: -
Beteiligte: Alle Stufen
Stufenleitungen, Schulleitungen aller Stufen, Sprachlehrpersonen
Laufzeit/Zeitplan/Meilensteine:

Laufzeit: 2005–2018
Meilensteine:
2005–2007 Pilotphase I mit Zwischenbericht
2008: Kantonales Implementierungskonzept, vom ER gutgeheissen im November 08
2008–10: Einführungsphase. Generalisierung, d.h. auf allen Stufen ist Arbeit mit ESP möglich und erwünscht.
nach 2010: obligatorische Generalisierung, d.h. aufsteigend von 2. Primarklassen (ab 2010 mit ESP I) über die Sek I-Klassen (ab 2015 mit ESP II) zu den Sek II-Klassen (ab 2018 mit ESP III).
Ab Mai 2010: Weiterbildung für Primarlehrpersonen mit einer 1. Klasse.

Finanzielle Ressourcen: Projektbudget Gesamtsprachenkonzept (GSK), Weiterbildungsbudgets Schulleitungen
Kontaktmöglichkeit: Brigitta Kaufmann
Fachexpertin Fremdsprachenprojekte
Schuldienst Unterricht
Kohlenberg 27. Postfach 1960
CH-4001 Basel
brigitta.kaufmann@bs.ch
Tel: 061 267 46 07
Fax: 061 267 46 25
Siehe auch: -
Erstellt am: 16. Juni 2005
Eingetragen von: Brigitta Kaufmann, Fachexpertin Fremdsprachenprojekte
Geändert am: 8. Dezember 2009

 

 
 
Weitere Auskünfte:

Erziehungsdepartement Basel-Stadt
Bildung
Bildungskoordination
Leimenstrasse 1
CH-4001 Basel
Tel. 061 267 84 08
Fax 061 267 62 91
E-Mail: bildung@bs.ch