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Das neue Schulsystem

In Basel-Stadt werden die Schulen zurzeit neu organisiert. Das neue Schulsystem gilt für Kinder, die nach dem 30. April 2002 geboren wurden oder im Schuljahr 2012/2013 oder später die 4. Klasse der Primarschule besuchen:

• Kindergarten (2 Jahre)
• Primarschule (6 Jahre)
• Sekundarschule (3 Jahre)
• Weiterführende Schulen
(Informationen zum bisherigen Schulsystem befinden sich >> hier)

So funktioniert das neue Basler Schulsystem

Der Kindergarten
Mit dem Kindergarten beginnt die obligatorische Schulzeit. In den Kindergarten kommen Kinder ab dem fünften Lebensjahr. Bis 2016 wird das Stichdatum der Einschulung etappenweise auf den 31. Juli verschoben (vgl. Datenübersicht); ab 2016 gilt: Wer bis 31. Juli das fünfte Altersjahr begonnen hat, besucht ab August desselben Jahres den Kindergarten. Der Kindergarten dauert zwei Jahre und befindet sich im Wohnquartier des Kindes. Maximal 20 Kinder besuchen zusammen eine Klasse. Das Schuljahr beginnt im August; das Anmeldeformular für den Kindergarten erhalten die Eltern im Januar per Post.

Die Primarschule
Die Primarschule dauert sechs Jahre und befindet sich im Wohnquartier des Kindes. In der 3. Klasse beginnt der Französischunterricht und in der 5. Klasse der Englischunterricht. Maximal 25 Kinder besuchen zusammen eine Klasse.

Die Sekundarschule
Die Sekundarschule dauert drei Jahre. Je nach schulischer Leistung werden die Kinder verschiedenen Niveaus (Leistungszügen) zugeteilt. Sie besuchen entweder den A-Zug (allgemeine Anforderungen), den E-Zug (erweiterte Anforderungen) oder den P-Zug (hohe Anforderungen). Die Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs verteilen sich zu etwa gleichen Teilen auf die drei Niveaus. Diese befinden sich alle im selben Schulhaus. Je nach Schulleistung können Schülerinnen und Schüler in einen anderen Leistungszug wechseln. Im A-Zug besuchen maximal 16 Jugendliche zusammen eine Klasse, im E-Zug 23 Jugendliche und im P-Zug 25 Jugendliche. Am Ende des 11. Schuljahres erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen Volksschulabschluss (Leistungsausweis).

Allgemeine Informationen zur Volksschule
In der Primarschule und in der Sekundarschule gibt es je nach Schulstufe Beurteilungsgespräche, Lernberichte oder Noten. Für die Beurteilungsgespräche, aber auch für Elternabende können Eltern eine Übersetzerin oder einen Übersetzer beiziehen. Jede Klasse der Volksschulen (Kindergarten, Primarschule, Sekundarschule) hat zwei Elterndelegierte, und jede Schule hat einen Schulrat mit zwei Elternvertretungen.

Der Kindergarten, die Primarschule und die Sekundarschule bieten ausserhalb des Unterrichts Tagesstrukturen an: Gegen einen Kostenbeitrag der Eltern werden die Kinder in Tagesschulen, Mittagstischen, Tagesheimen und Tagesfamilien betreut, verpflegt und gefördert. Während den Schulferien werden Tagesferien angeboten. In allen Schulen gelten Blockzeiten: Die Kinder sind von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie an einem Nachmittag (Kindergarten) bzw. an mehreren Nachmittagen (ab Primarschule) in der Schule.

Nach der obligatorischen Schulzeit: Weiterführende Schulen
Nach der Sekundarschule ist die elfjährige obligatorische Schulzeit zu Ende. Je nach schulischer Leistung haben die Jugendlichen danach folgende Möglichkeiten:

• Sie machen eine Berufslehre. Eine Berufsmaturität während oder nach der Lehre
   eröffnet ihnen den Weg zu einem Studium an einer Fachhochschule.
• Sie gehen weiter zur Schule und besuchen die Fachmaturitätsschule oder, sofern sie
   keine Anschlusslösung gefunden haben, ein Brückenangebot.
• Sie besuchen das Gymnasium, welches mit der Maturität abschliesst; danach können die Jugendlichen an einer Universität studieren.

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen
Kinder und Jugendliche mit Behinderungen werden wenn möglich in den Regelklassen unterrichtet und zusätzlich heilpädagogisch gefördert. Es gibt auch Spezialangebote sowie staatliche und private Sonderschulen.

Informationsveranstaltungen für Eltern
Detaillierte Informationen zu den Schulen von Basel-Stadt gibt es an Informationsveranstaltungen für Eltern, zu welchen die Schulen jedes Jahr einladen. Die Informationsveranstaltungen richten sich an Eltern von Kindern, die im Sommer in den Kindergarten oder in eine neue Schule kommen. An vielen Veranstaltungen gibt es Informationen in mehreren Sprachen.

Weitere Informationen zu den Schulen von Basel-Stadt sind in der Schule oder beim Erziehungsdepartement erhältlich.
 

 

Broschüre «Die Schulen von Basel-Stadt»

Alle Schulen und Angebote im Überblick, mit Informationen in neun Sprachen.
>> «Die Schulen von Basel-Stadt» (PDF-Dokument)
>> Weitere Broschüren des Erziehungsdepartements

 

 
 
Weitere Auskünfte
Valérie Rhein
Bildungskoordination: Kommunikation
Leimenstrasse 1
4001 Basel

Tel. 061 267 43 54
Fax 061 267 62 91
E-Mail
Peter Wittwer
Bildungskoordination: Kommunikation, Projektleitung Schulharmonisierung
Leimenstrasse 1
4001 Basel

Tel. 061 267 84 03
Fax 061 267 62 91
E-Mail
Susanne Brassel
Bildungskoordination: Kommunikation, Webredaktion
Leimenstrasse 1
4001 Basel

Tel. 061 267 42 94
Fax 061 267 62 91
E-Mail
Thomas Haberthür
Bildungskoordination: Kommunikation, Schulblatt
Leimenstrasse 1
4001 Basel

Tel. 061 267 44 89
mobil 079 356 98 45
Fax 061 267 62 91
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