Leistungsmessung
Mit standardisierten Leistungstests kann klassen- und stufenübergreifend festgestellt werden, was Lernende zu einem bestimmten Zeitpunkt in bestimmten Kompetenzbereichen wissen und können. Diese Standortbestimmung bildet eine Grundlage zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler und dient der Weiterentwicklung eines wirkungsvollen Unterrichts.
Standardisierte Messung als Momentaufnahme
Den Lehrpersonen der Volksschule und der Sekundarstufe II stehen unterschiedliche Instrumente der standardisierten Leistungsmessung zur Verfügung, die einen Beitrag zu einer fairen klassen- und niveauunabhängigen Beurteilung leisten können. Allen Instrumenten der externen Leistungsmessung gemeinsam ist, dass sie die Beurteilung durch die Lehrpersonen nur ergänzen und sie nicht ersetzen können. Die Lehrpersonen beurteilen die Schülerinnen und Schüler während einer längeren Beurteilungsperiode und unter Einbezug aller Kompetenzbereiche eines Faches sowie der individuellen Entwicklungstendenzen der Schülerin oder des Schülers. Eine standardisierte Leistungsmessung hingegen ist immer eine Momentaufnahme und sinnvoll messen lassen sich nur ausgewählte Kompetenzbereiche ausgewählter Fächer.
In der Volksschule Basel-Stadt kommen folgende Instrumente zum Einsatz:
• Lernlot/Klassencockpit im 2. und 3. Schuljahr
• Orientierungsarbeiten im 6. und 9. Schuljahr (OA6 und OA9)
• Stellwerk im 8. Schuljahr
• Schlussprüfung Volksschule im 9. Schuljahr
Mit der Schulharmonisierung werden die im Bildungsraum Nordwestschweiz vierkantonal entwickelten externen Checks im 2., 6., 8. und 9. Schuljahr die bisherigen Instrumente ablösen.
>> Das sind die neuen Checks des Bildungsraums Nordwestschweiz
