Gymnasium
Breite und tiefe Allgemeinbildung
Gymnasiastinnen und Gymnasiasten setzen sich gründlich mit dem Lernstoff auseinander und lernen sich dabei selber kennen. Prägend ist die breite Palette der obligatorischen Grundlagenfächer. Die Allgemeinbildung soll breiter und tiefer werden. Es gilt, neues Wissen zu erschliessen, einzuordnen, kritisch zu bewerten und die Verantwortung für den Lernerfolg selbst zu übernehmen. Diese Fähigkeiten sind im Studium an der Universität und in den akademischen Berufen gefordert. Die Jugendlichen können zwischen verschiedenen Schwerpunktfächern auswählen und zwischen verschiedenen Gymnasien mit unterschiedlichem Profi l. Später entscheiden sie sich auch für ein Ergänzungsfach und für das Thema einer Maturarbeit.
| Kurzporträt | |
| Alterstufe und Ziel | 10. bis 14. Schuljahr (inkl. Kindergarten; bisher: 8. bis 12. Schuljahr) allgemeine Studierfähigkeit an den Universitäten |
| Dauer | fünf Jahre |
| Unterricht | 13 Grundlagenfächer, Schwerpunkt- und Ergänzungsfach nach eigener Wahl, keine Niveaukurse |
| Beurteilung/Versetzung | Notenzeugnis (6 bis 1; 6 für beste Leistung) nach dem 1. Semester der 1. Klasse und am Ende jedes Schuljahres, Lernbericht jeweils dazwischen, Rückversetzung jeweils am Schuljahresende, wenn die Promotionsbedingungen nicht erfüllt werden |
| Klassengrösse maximal | 25 Schüler/-innen |
| Stundenplan | Fünftagewoche |
| Anmeldung | definitiv für ein Jahr (ab 17 Punkten an der OS) oder Ergebnis freiwillige Aufnahmeprüfung probeweise für ein Semester (16 Punkte an der OS) |
| Abschluss | eidgenössisch anerkannte Maturität |
