Passerelle
Vorbereitungskurs für die Universität
Im Sommer 2005 wurde für Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmaturität ein neuer Zugang zur Universität geschaffen: Die sogenannte «Passerelle» besteht aus einem einjährigen Vorbereitungskurs und einer Prüfung nach den Richtlinien der Schweizerischen Maturitätskommission.
Das sind die Anforderungen
Wer eine Berufsmaturität absolviert hat und an einer Universität studieren möchte, musste bisher eine gymnasiale Maturität nachholen. Mit der «Passerelle» besteht seit 2005 ein weiterer Zugang zu einem Hochschulstudium. Die Passerelle richtet sich an Interessierte, deren Notendurchschnitt im Berufsmaturitätszeugnis mindestens 4.8 beträgt. Ein einjähriger Vorbereitungskurs an der Maturitätsschule für Berufstätige dient der Vorbereitung auf eine Prüfung nach den Richtlinien der Schweizerischen Maturitätskommission. Geprüft werden die fünf Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) sowie Geistes- und Sozialwissenschaften (Geschichte und Geografie). Der Vorbereitungskurs umfasst zwei Semester mit wöchentlich 15 Lektionen Unterricht und rund 26 Stunden Selbststudium. Die Berufstätigkeit der Studierenden soll während des Vorbereitungskurses maximal 25 Stellenprozente betragen.
Öffnet (fast) alle Türen
Die Passerelle wird im Auftrag der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft durch die Maturitätsschule für Berufstätige (MfB) am Gymnasium Kirschgarten in Basel geführt. Das Angebot basiert auf einem Beschluss des Eidgenössischen Departements des Innern, des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Ergänzungsprüfung sind zu den eidgenössischen Medizinalprüfungen sowie zu einem Studium an den Eidgenössischen Technischen Hochschulen und an den kantonalen Universitäten und Hochschulen, insbesondere an den Pädagogischen Hochschulen, zugelassen.
