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Schulkolonien

Schulkolonien haben einen hohen pädagogischen und sozialen Stellenwert. Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie eine längere Zeit ohne Familie und ausserhalb ihrer gewohnten Umgebung verbringen. Schulkolonien wirken bei Kindern und Lehrpersonen lange nach und haben einen positiven Einfluss auf die weitere Schulentwicklung. Von Seiten der Eltern sind Kolonien gut verankert und erwünscht. Die finanzielle Belastung für die Familie ist bescheiden, so dass auch Kinder aus sozial schwächeren Familien nicht benachteiligt sind.
Als Schulkolonie werden Schulverlegungen ausserhalb des Kantons bezeichnet, die mindestens 5 Tage (4 Nächte) bis maximal 13 Tage (12 Nächte) dauern und in der Regel zwischen Anfangs April und Ende Oktober im Klassenverband (oder zusammen mit anderen Klassen) durchgeführt werden.

Sportlager (Ski- und Sommerlager) sind keine Schulkolonien. Für diese gelten spezielle Richtlinien.

 
 

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